Meeting Kultur

Wir verbringen Stunden unserer Arbeitszeit in Besprechungen. Auf die Frage, welcher Anteil der erlebten Besprechungen als ineffizient empfunden wird, bekommen wir in unseren Veranstaltungen mit Fach- und Führungskräften durchgängig Schätzungen von 50-80% genannt. Was für eine Verschwendung von Ressourcen, Nerven, Geduld und Geld! Fast entsteht der Eindruck, ineffiziente Besprechungen kämen einem Naturgesetz gleich. Dabei gibt es seit den 1980er Jahren sehr klare Prinzipien und Methoden zur erfolgreichen und befriedigenden Gestaltung von Besprechungen.

Und ja, oft genug hängen in vielen Besprechungsräumen bereits Regeln aus, doch aus unerfindlichen Gründen werden sie übersehen und ignoriert. Noch ein Naturgesetz? Zweimal nein, behaupten wir! Von den Betroffenen hören wir immer wieder, sie empfänden diese Regeln als übergestülpt, nicht pragmatisch genug und an den individuellen Gegebenheiten vorbeigehend. Was hilft denn dann?

Eigentlich ist es gar nicht so kompliziert, in einzelnen Besprechungen und/oder im gesamten Umfeld dafür zu sorgen, dass Besprechungen professionell durchgeführt werden können. Und zwar egal, ob im agilen Projektumfeld, in eher hierarchischen Systemen, im Fertigungsbereich, in kleinen oder großen Organisationen. In erster Linie braucht es ein Commitment über das, was für alle verbindlich ist, Disziplin bei der Umsetzung und klare Konsequenzen bei Regelbrüchen. Nein, damit ist nicht die disziplinarische Keule gemeint, sondern eher Maßnahmen wie "Wir vertagen uns und treffen uns wieder, wenn Klarheit über die Agenda besteht, wenn das Meeting entsprechend vorbereitet ist, wenn alle vorbereitenden Arbeiten erledigt sind ...". Wer einmal seine Besprechungsmitglieder durch mangelnde Vorbereitung verloren hat, wird beim nächsten Mal eher in eine adäquate Planung investieren und damit am Ende eigene Zeit und Zeit für die anderen einsparen.

Folgende Themen sollte jede*r Besprechungsorganisierende im Fokus haben - und zwar bevor andere Personen eingeladen werden:

  • realistische (Zeit-) Planung vornehmen
  • die richtigen Personen einladen
  • durchführbare und transparente Agenden gestalten
  • Ziele als Agenda-Punkte für sämtliche Themen setzen
  • Rollen und Aufgaben in der Besprechung benennen (zum Beispiel Moderierende und Zeitwächter)
  • Einbeziehung aller Teilnehmenden sicherstellen
  • für Transparenz und Disziplin sorgen
  • zweckmäßige Methoden auswählen
  • für Abwechslung und Lebendigkeit sorgen

Bereits beim Vordenken sollte klar werden, wie das alles am besten bewerkstelligt werden kann.

Wir sind Ihre Sparringspartner in der Beratung, sind Ihre Moderator*innen bei der Erarbeitung von Konzepten, die auf breite Akzeptanz stoßen, und Ihre Trainer*innen in der Umsetzung. Wir hören den Menschen in Ihrer Organisation zu und begleiten alle Ideen auf ihrem Weg in die Verankerung im Alltag.

Interessiert?

Ihr erster Ansprechpartner für dieses Thema ist Peter Kunze.

Er ist seit fast zwei Jahrzehnten fester Bestandteil des ubf-Teams. Seine langjährige Expertise als Trainer, Berater, Moderator und Coach bringt er in allen Fragen rund um Kommunikation, Führung und Gesundheit ein. Außerdem ist er ein Spezialist für Selbstmarketing. Besonders brennt er dafür, Führungskräfte unterschiedlicher Ebenen - ganz spezifisch auf Ihre Anforderungen ausgerichtet - zu coachen und zu trainieren. Er ist in der Produktion genauso zuhause wie im Top-Management.

Kontakt:

mehr über Peter Kunze Termin vereinbaren